Schutzkonzepte in Kitas - Umsetzung des institutionellen Kinderschutzes in Kitas

Fachkräfte tragen eine hohe Verantwortung für die Betreuung, Bildung und
Erziehung von Kindern. Manche Fachkräfte brauchen hier jedoch besondere
Unterstützung in der Suche nach geeigneten Mitteln und Wegen der
gewaltfreien Interaktion mit Kindern. Dazu soll das Curriculum mit den
beinhalteten Praxisphasen einen wichtigen Beitrag leisten, damit die Rechte
der Kinder auf gewaltfreies Aufwachsen gewährleistet sind & Schutzkonzepte
entwickelt werden.

Zielgruppe:
Angesprochen werden alle (pädagogisch) Mitarbeitenden in der
Kindertagesbetreuung, ebenso wie Fachberatungen und Leitungen. Auch für
Lehrkräfte geeignet.

Ziel:
Am Ende des Fortbildungscurriculums sind alle (beteiligten) Fachkräfte im
institutionellen Kinderschutz geschult und können ihre Einrichtungen dabei
unterstützen, ein eigenes einrichtungsbezogenes Schutzkonzept zu entwickeln
und umzusetzen.

Zeitraum:
Der Gesamtprozess ist auf ca. 4 Monate angesetzt: 09-2021 bis 01-2022. Die
einzelnen Inhalte/Module sind thematisch aufeinander aufgebaut und werden
'unterbrochen' von (digitalen) Reflexionstreffen.

Durchführung:
Nach der Auftaktveranstaltung erhalten Sie alle 4-6 Wochen ein neues Modul
der Fortbildung, dass Sie in Ihrem eigenen Tempo durcharbeiten können. Am
Ende jedes Moduls nehmen Sie an einem digitalen Reflexionstreffen mit Ihrer
Dozentin teil, um ihr Fragen zu stellen und die Inhalte mit anderen
Teilnehmer:innen zu diskutieren. Am Ende wird es eine gemeinsame digitale
Abschlussveranstaltung geben.
Ingesamt haben Sie 4 Module im Selbststudium und 3 digitale Reflexionstreffen
mit Ihrer Dozentin, sowie die digitale Auftakt- und Abschlussveranstaltung.
Während der gesamten Fortbildung können Sie sich auch mit anderen
Teilnehmer:innen und Ihrer Dozentin über unser privates digitales Forum
austauschen.
Gemeinsam, aber doch individuell:
Jede:r Teilnehmer:in (und somit jede Einrichtung) gestaltet den Prozess in den
Phasen des Selbststudiums individuell, jedoch auf Grundlage der Module. Die
beteiligten Fachkräfte werden in diesem Prozess kontinuierlich beraten und
fachlich begleitet. Dies wird hauptsächlich durch InDiPaed - Institut für Digitale
Pädagogik (n.staatl.) gewährleistet.
Die Netzwerkstelle Kinderschutz und Frühe Hilfen steht ebenfalls jederzeit fachlich beratend zur Seite.

Modul 1+2:
- Sicherheit in Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe: Warum?
- gesetzliche Rahmung des IKS
- pädagogische Einbettung & Meldepflichten §47 SGB VIII

Modul 3+4:
- Biografie-Arbeit: Selbstreflexion und Erfahrungen mit Macht
- Adultismus als Diskriminierungsform
- Umgang mit pädagogischen Zeigefingern

Modul 5+6:
- Umgang mit Ambivalenzen und Widersprüchlichkeiten
- Gefährdungsanalyse(n) und Instrumente

Modul 7:
- Was ist ein Schutzkonzept: Inhalte und Form
- Schutzkonzept(e) entwickeln

Gesamtkosten pro Teilnehmer*in: 100 € statt 249 € (Förderung durch den Landkreis Börde)
inklusive: - Online-Module & Materialien im Selbststudium
               - digitale Live-Veranstaltungen und Reflexionstreffen
               - Abschluss-Zertifikat
               - Zugang zum digitalen Frage-Forum der Teilnehmer:innen | Austausch-Format
               - technischer Support für die Arbeit auf der Lernplattform/in den Modulen, jeweils von Mo-Fr 9-16 Uhr

Termine:

Auftaktveranstaltung | 22.09.2021, 15-18 Uhr, digital
1.Reflexionstreffen | 21.10.2021, 16-18 Uhr, digital
2.Reflexionstreffen | 10.11.2021, 16-18 Uhr, digital
3.Reflexionstreffen | 14.12.2021, 16-18 Uhr, digital
Abschlussveranstaltung | 20.01.2022, 15-18 Uhr, digital

Anmeldung:

Sie können sich unter folgendem Link für die Veranstaltung anmelden:
https://indipaed.typeform.com/to/Jou07nhe


Die komplette Ausschreibung und Fortbildungsinhalte können Sie hier herunterladen.

 

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